Cilento das Gebiet - Prodotti del Cilento

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Cilento das Gebiet

Cilento Travel > Il Cilento

Das Gebiet
Cilento liegt in der Region Kampanien -Provinz Salerno - mitten im Nationalpark Cilento und Vallo di Diano. Bedeutende Teile des Gebietes wurden 1998 zum UNESCO-Welterbe der Menschheit erklärt. Zwischen Paestum im Norden, Sapri im Süden und dem Diano-Tal im Osten erstreckt sich das reizvolle Cilento-Gebiet.  Hier finden Sie kilometerlange Strände, farbenfrohes Meerwasser, traumhaft schöne Küstenabschnitte, unberührte Landschaften, über 1900m hohe Berge, verwunschene Ortschaften, 200 kleine - meist mittelalterliche  - Dörfer, antike Tempelanlagen, die Ruinen von Paestum und Velia, unzählige Olivenbäume, mediterrane Küche und  vieles mehr. Höchste Erhebung ist der Monte Cervati (1.898 m) im Zentrum des Cilento. Den Nordosten des Cilento bilden die Monti Alburni, steile Karstfelsen, die im Monte Panormo 1.742 m hoch sind. Der Südwesten wird landschaftlich durch das Massiv des Monte Bulgheria (1.225 m) geprägt.

Feine Sandstrände, Buchten, Steilküsten und tiefblaues Meer
machen aus dem Cilento ein wahres Bade- und Naturparadies. Jedes Jahr erhalten zahlreiche Strände im Cilento die heißbegehrte „bandiera blu“, das italienische Öko-Label für Strände mit hoher Badewasserqualität. In den vergangenen Jahren lagen nahezu alle "bandiera blu"-Strände Kampaniens im Cilento. Feriengäste können sich über eine lange Badesaison freuen: das milde Klima beschert Badetemperaturen von Mitte April bis Anfang November.

Die Geschichte
bereits in der Steinzeit war die Cilento-Region besiedelt, wie Höhlenfunde beweisen. Zwischen dem 8. und dem 5. Jahrhundert v. Chr. wurde die Küste der Cilento-Region von Griechen besiedelt. Drei imposante, circa 2500 Jahre alte griechische Tempel in Paestum 1½ Autostunden südlich von Neapel entfernt  bilden die würdevolle Eingangspforte zum Cilento und zeugen noch heute von bedeutender antiker Vergangenheit. Weitere beeindruckende Kulturgüter des Cilento sind in Velia das im Jahr 540 v. Chr. von phokäischen Griechen gegründet wurde war eine antike griechische Hafenstadt in der Region Kampanien im Süden Italiens. Heute liegt das Ausgrabungsgelände aufgrund von Verlandung einige Kilometer vom Meer entfernt und gehört zum modernen Küstenort  Ascea. Die Stadt ist bekannt als Heimat der Philosophenschule der Eleaten, zu deren bekannteren Vertretern Parmenides und Zenon von Elea gehörten. Wie die ganze Küste des Cilento ist das Palinuro-Kap eine wichtige Stätte der griechischen Sagenwelt: Nach Vergil segelte Aeneas durch die Weltmeere und erblickte an dieser Küste zum ersten Mal Italien. Sein Gefährte Palinurus schlief jedoch am Steuer ein, fiel über Bord und musste von Aeneas am Strand bestattet werden. Diesem schiffbrüchigen Steuermann verdankt das Kap seinen Namen. Eine Fahrt mit dem Fischerboot entlang der Küste oder zu den Meeresgrotten wie die "Blaue Grotte"  „Grotta Azzurra am Capo Palinuro im Süden des Cilento ist besonders reizvoll. Viele der griechischen Siedlungen wurden im 3. Jahrhundert v. Chr. von den Römern übernommen. Nach dem Untergang des Römischen Reichs wurde die Region von Goten, Byzantinern, Sarazenen und Langobarden beherrscht. Im 11. und 12. Jahrhundert hatten die Benediktiner einen großen Einfluss in der Region, wo sie umfangreiche Ländereien verwalteten. In der Folge stand die Region wie weite Teile Süditaliens unter normannischer, dann staufischer und schließlich angiovinischer Herrschaft. Im Jahr 1552 wurde die Region von Türken angegriffen. Bei diesem Angriff wurde das Kastell von Camerota fast vollständig zerstört.

Küstenwachtürme
In der Folge bauten die spanischen Vizekönige von Neapel die Küstenverteidigung aus.  Aus dieser Zeit stammen viele der heute noch erhaltenen Küstenwachtürme. Im 19. Jahrhundert kam es auch im Cilento zu Aufständen gegen die Bourbonen. Die verbreitete Armut führte dazu, dass viele Bewohner nach Südamerika oder in die USA auswanderten.

Inoffizielle Hauptstadt
des Cilento ist Vallo della Lucania. Bekannte Badeorte sind Agropoli, Palinuro, Marina di Camerota und Ascea.

 
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